KINDERHAUS UNIVERSITÄT KONSTANZ    baden-württemberg, deutschland

Projekt in Realisierung

Adresse
Universität Konstanz, Baden-Württemberg, Deutschland

Architektur
one room    georg huber / karl meinhart

BauherrIn
Land Baden-Württemberg vertreten durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Konstanz

Wettbewerb Nov. 2008, 1. Preis
(international geladene Parallelbeauftragung)
Entwurf Februar 2009
Einreichung Mai 2009
Baubeginn September/Oktober 2009
Fertigstellung 2011

Projektkenndaten

Planungswerte       BRI       9.695       m³
              BGF       2.124       m²
              NGF       1.928       m²
              HNF       1.183       m²
              NNF         162       m²
              NF       1.345       m²
              FF          40       m²
              VF         543       m²

Bauwerkskosten €       3,290.699,-
Außenanlagen €              302.953,-
Ausstattung(Kunstw.) €       45.443,-

Modellphotos
Herman Seidl

Im bundesweiten Wettbewerb zum Ausbau der universitären Spitzenforschung (Exzellenzinitiative) ist der Universität Konstanz ihr eingereichtes Zukunftskonzept bewilligt worden. Zu diesem Konzept gehört auch die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern und insbesondere sollen dabei deren Arbeitsbedingungen verbessert werden. Der Neubau des Kinderhauses wird aus Mitteln der Exzellenzinitiative von der Universität Konstanz finanziert.
(Text: aus Wettbewerbsausschreibung)

Baubeschreibung: Das Gebäude soll südlich des bestehenden Uni-Gebäudes (Bauteil F) situiert werden. Es ist vorgesehen, dieses eingeschossig, in Massivbauweise zu errichten. Das Kinderhaus beinhaltet Räume für acht Gruppen, Funktionsräume, einen Bewegungsraum, die Verwaltung, entsprechende Nebenräume und Bewegungsbereiche. Die Gruppenbereiche sind Südost bis Südwest orientiert und führen direkt über die vorgelagerte Terrasse ins Freie (Fluchtweg). Die Glasfassaden sind mit Vertikaljalousien versehen. Das Vordach kragt über die Terrasse aus und sorgt für Witterungsschutz und Beschattung. Die Terrasse selbst ist noch einmal durch einzelne Lamellenelemente vom Landschaftsbereich differenziert und bildet einen Puffer zwischen Haus und Umgebung. Die Funktionsräume und die Verwaltung sind nach Norden orientiert. Der Bewegungsraum liegt im Zentrum des Gebäudes und bildet mit dem „Marktplatz“ auch einen Bereich, der für interne besondere Nutzung zur Verfügung steht. Dieser Teil hat eine größere Raumhöhe, wodurch auch die Belichtung und Belüftung für diese Räume gewährleistet wird. Zusätzlich sind zwei „Atrien“ geplant, die diese inneren Bereiche belichten und über welche auch belüftet wird. Als Dach ist ein extensives Gründach vorgesehen.