KINDERGARTEN LEOPOLDSKRON - MOOS    salzburg

Realisierung

Adresse
Schwarzgrabenweg 1 A, A-5020 Salzburg, Österreich

Architektur
one room    georg huber / karl meinhart

Mitarbeit
Brigitte Huber-Theissl, Barbara Linsberger, Martina Schaberl, Walter Schuster

BauherrIn
Stadt Salzburg; SSW Salzburger Siedlungswerk

Wettbewerb 1999, 1.Preis
(europaweiter, 2stufiger Innovationswettbewerb)
Planung 1999-2000
Ausführung 2000-2001

Bruttogrundrissfläche 920 m²

Photos
Andrew Phelps
Margherita Spiluttini

this plot is located in a listed landscape, the ramling leopoldskron marshland. the kindergarten is equipped with a forecourt and an existing clubhouse and forms the public neighborhood spot. the topic was how a building could define its public role and mark the fringe of the landscape at the same time. huber/meinhart identified the particular issue and produced a convincing answer in a european union innovation competition. they formulated the location and its specific function by way of one single, simple measure – the meadowland was folded up on the plot´s southeastern corner. the lawn vaults to become a rooftop, a ground and a meadow. a playing hill becoming a roof, a roof turning into a stage, linking up to the lower playground, the square and into the entrance and illuminates a two-story hall. the latter accesses the group rooms oriented to the south and east. topped by wooden elements, insulating courses and a green roof, al steel construction set upon a concrete slab with 9m-deep foundation piles also feeds the heating and cooling system with geothermic energy. the roof profile forms low spandrels at the hallways´ and rooms´ ends, which are put to use as intimate, informal niches.

der baugrund liegt im landschaftsschutzgebiet, dem weitläufigen leopoldskroner moor. der kindergarten mit dem vorplatz und dem schon länger bestehenden vereinsheim bildet den öffentlichen ort der nachbarschaft. das thema war: wie definiert hier ein bau seine öffentliche rolle und markiert zugleich den rand der landschaft. huber/meinhart erkannten die spezielle frage und gaben in dem EU-weiten innovationsverfahren eine überzeugende antwort. sie formulierten den ort und seine spezifische funktion durch eine einzige, einfache maßnahme – das hochfalten des wiesengeländes an der südostecke des grundstücks. das rasenfeld wölbt sich auf, wird dachfläche, erzeugt und überdeckt ein raumvolumen, bleibt zugleich, was es war – wiese und gelände. spielhügel wird dach, dach wird spielfläche, die zum unteren spielfeld, zum vorplatz und in die moorlandschaft überleitet. ein verglaster einschnitt an der nordwestseite wirkt als eingang und belichtet eine zweigeschossige halle. diese erschließt die nach süden und osten orientierten gruppenräume. auf der betonplatte mit 9m tiefen gründungspfählen, die auch erdwärme für das heiz- und kühlsystem liefern, steht eine stahlkonstruktion, gedeckt mit holzelementen, dämmschichten und dem gründach. die dachkontur bildet niedrige zwickel an den gang- und raumenden, die als intime, informelle nischen genützt werden.
(text: Otto Kapfinger, 31.10.2002)