entwurfsidee: um der aufgabe gerecht zu werden, stehen mehrere aspekte im vordergrund. zum einen ist dies die haltung zum bestehenden gebäude und zum anderen die angemessene formulierung eines neuen gebäudes in seiner jetzigen umgebung. der entwurf variiert in gewisser weise das thema des „gemeinsamen raumes“. im zentrum des gebäudes befindet sich ein atrium, auf das die pausen- und erschließungsflächen orientiert sind. im erdgeschoss wird diese funktion durch den luftraum der turnhalle übernommen, die auch für veranstaltungen der schule benutzt werden könnte und im eingangsgeschoss für eine „weite des blicks“ sorgt. die form, die platzierung und ausrichtung des neuen gebäudes soll das vorhandensein von zwei eigenständigen schulen an diesem ort verdeutlichen. städtebauliche überlegung: in bezug auf die stadträumliche ordnung und die anbindung und erweiterung der bestehenden schule wird eine verlegung der sportplätze und die errichtung des neubaus an deren stelle vorgeschlagen. konzeptionelle und technische gesichtspunkte: das konzept der „gemeinsamen räume“ entsteht durch die zentrale lage der turnhalle und des darüber liegenden atriums. die belüftung der turnhalle erfolgt in zusammenhang mit den garderoben im unterflurbereich. die luft wird vom dach der turnhalle über die lüftungsanlage der garderoben und duschen von dort wieder ins freie geleitet. dies ermöglicht eine kontinuierliche und ausreichende belüftung dieser bereiche. zusätzlich sind in der decke der großen turnhalle öffenbare oberlichten vorgesehen. die kleinere spielhalle ist auch direkt über die fassade belüftbar. statisches system: hier wird eine konventionelle stahlbetonweise mit stützen, decken und ausfachung vorgeschlagen. für die überdeckung der zentralen turnhalle ist eine gesamtbauhöhe von 1,9 m vorgesehen. bauliche ausstattung: flachdach mit bekiesung nach innen entwässert. putzfassaden mit fensterbändern und markisen als außen liegenden sonnenschutz. in pausen- und gangbereichen ohne parapethe, glas mit litexbedruckung und markisen als sonnenschutz. böden: linol in den klassen und aufenthaltsbereichen, micro-terrazzo in den stiegenhäusern und auf fluchtwegen A1. wände innen metallständerwände, zum teil sichtbetonwände. Abgehängte akustikwände metall und gipskarton. energieeffizienz: baukörper beschattet sich selbst. pufferzonen durch erschließung und pausenbereiche. kompakter baukörper mit innenliegenden großen volumina. alle glasflächen der fassade werden mit außenliegenden markisen beschattet. zur kühlung bauteilaktivierung der decken möglich.